08. Juni 2020

Mit UV-C Licht und MIRO® Krankheitserreger in der Luft bekämpfen 

Über die Luft übertragene mikrobielle Erkrankungen stellen eine der größten Herausforderungen für die weltweit öffentliche Gesundheit dar. Die häufigsten Beispiele sind Influenza, die in saisonalen und pandemischen Formen auftritt, das gegenwärtige Corona Virus (Covid-19) und bakteriell bedingte Krankheiten wie beispielsweise Tuberkulose, welche zunehmend in multiresistenter Form auftreten. 

UV Licht im Bereich 207 bis 222 nm

Ein möglicher Ansatz zur Verhinderung der Übertragung der über die Luft übertragene Krankheiten ist die Inaktivierung der Krankheitserreger durch UV Licht. Es ist seit langem bekannt, dass UV-Licht sowohl multiresistente Bakterien sowie verschiedene Virenstämme effizient inaktivieren kann. Die Verwendung von keimtötendem ultraviolettem Licht in öffentlichen Einrichtungen war bis heute jedoch sehr eingeschränkt, da herkömmliche UVC-Lichtquellen eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen und krebserregend sind.

Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass UVC-Licht, das von gefilterten Excimer-Lampen erzeugt wird, und in niedriger Dosierung im Wellenlängenbereich von 207 bis 222 nm verwendet wird, resistente Bakterien effizient inaktiviert, ohne die Gesundheit zu beeinträchtigen. Der Grund ist, dass kurzwelliges UVC-Licht mit diesen Wellenlängen die äußere Schicht der menschlichen Hautoberfläche nicht durchdringen kann, jedoch Bakterien und Viren zuverlässig eliminiert. Beispielsweise inaktiviert eine sehr niedrige Dosis von 2 mJ/cm² bei 222 nm bereits 95% der in der Luft befindlichen Viren.

Der Einsatz von UVC-Leuchten mit niedriger Dosierung kann somit den gewünschten antimikrobiellen Schutz bieten, ohne die Gesundheit der Menschen zu beeinträchtigen.

Die Oberfläche von MIRO® ist für den Einsatz in UVC-Leuchten optimal geeignet, da es gerade im Wellenlängenbereich von 207 bis 222 nm hoch reflektierend ist. Gerade in dieser Anwendung ist MIRO® UV herkömmlichen Reflektoren optisch deutlich überlegen, wie der Vergleich mit eloxiertem Aluminium zeigt. 

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